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Queeres·Chaos·Kollektiv

Kategorie: Allgemein Seite 2 von 5

Poly Stammtisch

Monogamy? In this economy?

Der Poly Stammtisch findet wieder statt!
Ob Beziehungsanarchie, Polyamorie oder anderes nicht-monogames Konstrukt…
Ihr würdet euch gerne austauschen?
Ihr habt Fragen oder seid euch unsicher, ob poly sein etwas für euch ist? Dann kommt gerne vorbei und lasst uns reden! Alle sind willkommen, egal, wie queer ihr seid, ganz unabhängig von Labels und Zugehörigkeiten!

Wann? Am 21.07.2025 ab 19:00 Uhr!
Wo? Café Bar Weli, Viaduktbogen 26, 6020 Innsbruck

Mit “viel Liebe” (get it? 😅) euer QCK

Poly Stammtisch

Monogamy? In this economy?

Der Poly Stammtisch findet wieder statt!
Ob Beziehungsanarchie, Polyamorie oder anderes nicht-monogames Konstrukt…
Ihr würdet euch gerne austauschen?
Ihr habt Fragen oder seid euch unsicher, ob poly sein etwas für euch ist? Dann kommt gerne vorbei und lasst uns reden! Alle sind willkommen, egal, wie queer ihr seid, ganz unabhängig von Labels und Zugehörigkeiten!

Wann? Am 24.02.2025 ab 19:00!
Wo? Dom Cafe Bar – Pfarrgasse 3, 6020 Innsbruck
⚠ dieses Mal sind wir außnahmsweise im Dom Cafe und nicht im Weli⚠

Mit “viel Liebe” (get it? 😅) euer QCK

Mitschrift Gender Lecture „Wie viele Queers braucht es, um diesen Vortrag zu halten?“

Am Dienstag, 26.11.2024 durften wir als QCK die Reihe “War’s das schon? Prak­ti­ken, Soli­da­ri­tä­ten und Wel­ten femi­nis­tisch-uto­pisch gedacht.“ der Innsbrucker Gender Lectures vom CGI eröffnen.

Unser Vortrag „Wie viele Queers braucht es, um diesen Vortrag zu halten?“ und Tanja Voglers Kommentar im Anschluss wurden für FREIRAD aufgezeichnet und können dort mittlerweile im Archiv nachgehört werden.

Wie versprochen wollen wir jetzt hiermit noch eine ausführliche Mitschrift des Abends nachliefern. Sie umfasst den gesamten Inhalt des FREIRAD Podcasts. Da die Diskussion im Anschluss nicht mit aufgenommen wurde, wollen wir uns erlauben, an dieser Stelle noch eine Literaturempfehlung, die in dem Rahmen lobend erwähnt wurde, nachzureichen: Why I’m No Longer Talking to White People About Race von Reni Eddo-Lodge

Trans Awareness Week 2024


Zwischen dem 13. und 19. November findet wieder die Trans Awareness Week und am 20. November der Trans Day of Remembrance statt. Wir laden ein zu einer Woche voller trans, inter*, nichtbinärer und gendernonkonformer Sichtbarkeit!

Mit verschiedenen Veranstaltungen, zeigen wir, wie vielfältig
Menschen Geschlecht empfinden und leben und machen das Leben von trans Personen in Tirol sichtbar. Voller Liebe, Wohlwollen und Respekt!

Zum Abschluss der Woche findet eine Trauerkundgebung zum Trans Day of Remembrance statt, an dem wir an die Opfer gedenken, die dieses Jahr als Folge transfeindlicher Gewalt ums Leben gekommen sind. Hierfür suchen wir noch nach Redebeiträgen. Wenn auch du eine Rede beitragen möchtest, dann schreib uns eine E-Mail an info@qck.tirol.

So vielfältig wie Geschlechter, ist auch unser Programm… 
und so hoffen wir, ist für alle etwas dabei!

Mittwoch 13.11., Queerer Stammtisch in Kooperation mit dem Zentrum Sexuelle Gesundheit Tirol, 18:00 Uhr, Domcafé

Freitag 15.11., Fear the queer Karaoke, 20.00 Uhr, Café Lotta

Dienstag 19.11., Queerfilmnacht mit dem Film „CLOSE TO YOU“, 20:30 Uhr, Leokino

Mittwoch 20.11., Trauerkundgebung Trans Day of Remembrance, 17.00 Uhr, Annasäule

Alle Menschen sind herzlich willkommen!

Queerer Stammtisch

Wir treffen uns!

Du hast Lust auf einen gemütlichen Abend, möchtest dich austauschen, gemütlich was trinken oder neue (queere) Menschen kennenlernen?
Komm zu unserem nächsten Queeren Stammtisch

Was? Stammtisch
Wann? 17.10. ab 18:00 Uhr
Wo? Café Lotta, Hoher Weg 1, 6020 Innsbruck
Anfahrt? Bus A (Ausstieg Haltestelle: Mühlauer Brücke), Bus 502 (Ausstieg Haltestelle: Mühlauer Brücke) oder Bus 501 (Ausstieg Haltestelle: Hoher Weg)
Barrierefreiheit? Das Cafe Lotta ist mit Rollstuhl zugänglich. Schlüssel für die mit Rollstuhl zugängliche Toilette kann an der Bar abgeholt werden.
Konsum? Kein Konsumzwang, Solipreise.
Awareness? Es wird mindestens eine Awarenessperson vom QCK und eine Ansprechperson vom Café Lotta da sein, an die ihr euch wenden könnt, wenn ihr euch unwohl fühlt.
Ansteckungsrisiko? Wenn du dich krank fühlst, bitten wir dich aus Rücksicht zuhause zu bleiben und dich zu erholen. Wir freuen uns schon darauf, dich bei den nächsten Events zu sehen!

Leute vom QCK, queere Menschen, Allies und alle, die es werden wollen sind recht herzlich wilkommen!

Wir freuen uns auf euch!

Trans Day of Visibility – Nate

Es folgt ein Redebeitrag von Nate zum Trans Day of Visibility

Hi, ich habe spontan nochmal das Bedürfnis gehabt, was los zu werden. Ihr habt es schon gehört von Dora, meine Pronomen sind „they/them“, oder auf Deutsch „dey/deren“.
Das ist jetzt schon einige Jahre her – ich kann gar nicht mehr sagen, wie lang genau – dass ich zum ersten Mal drüber nachgedacht habe „Was zum Henker ist eigentlich jetzt mein Gender? Als was identifiziere ich mich jetzt?“. Und damals habe ich um mich keine einzige Personen gekannt, die selber trans war. Und es war zu der Zeit noch allerlei Discourse von wegen „Okay, was ist denn jetzt valide von trans Identitäten? Ist nichtbinär sein valide genug?“ und so weiter und so fort…
Und da war ich natürlich zu dem Zeitpunkt nicht out für eine Weile und ich muss gestehen, das Outing und das Mit-sich-im-Reinen-Sein, das kam erst nach und nach. Also, die Unsicherheit ging erst weg, je mehr Kontakt ich mit anderen trans Personen haben konnte und von denen ich dann einfach hören konnte „Was gibt es für Gemeinsamkeiten? Was gibt es für Unterschiede?“ und wo ich einfach erfahren habe, dass trans Personen verdammt akzeptant sein können und es ihnen richtig egal ist, was vielleicht der Rest von der Gesellschaft gesagt hat („Oh, das ist nicht valide.“ oder „Es sollte man nicht ernst nehmen!“). Wie auch immer. Nein! Das soll man ernst nehmen! Und das kann ich heute mit Stolz sagen. Ich habe… Ich fühle mich gar nicht mehr unsicher mit der Person, die ich bin und damit, was meine Geschlechtsidentität ist, bzw. nicht ist. Ich habe Community gefunden.
Ich habe Liebe gefunden, okay. Ich habe aber auch Freundschaft gefunden, okay. Hauptsache: ganz viel Unterstützung. Und was ich jetzt einfach mit euch teilen möchte, ist, dass alle von euch – die trans, inter*, non-binary sind, oder wie ich agender – ihr alle verdient es, euch wohlzufühlen in eurer Haut. Ihr verdient es, Toleranz und Community zu erfahren.
Und wenn ihr sie gerade nicht kriegt – wenn ihr gerade in einer Situation seid, wo ihr euch vielleicht noch nicht ganz sicher seid, wer ihr seid, oder ihr seid euch noch nicht ganz sicher, ob die Leute in eurem Umfeld euch akzeptieren werden, falls ihr euch outen wollt: ihr verdient Community! Und wenn ihr sie gerade nicht habt, dann holt sie euch! Geht auf andere trans Menschen zu! Wir sind für euch da. Sprecht uns gerne an, bitte! Ihr verdient es, euch wohlzufühlen! Ihr verdient es, Support zu haben! Ich supporte euch und ich weiß, dass es ganz viele trans Personen gibt, die euch ebenfalls supporten werden! Vielen Dank.


Hier kommt ihr zur Freirad Sondersendung von der Kundgebung mit diesem und weiteren Redebeiträgen

Trans Day of Visibility – Julia

Es folgt ein Redebeitrag von Julia zum Trans Day of Visibility

Habt ihr euch schon mal Gedanken gemacht, ob ihr eines Tages mal Österreich aufgrund menschenfeindlicher Politik verlassen müsst, obwohl ihr nicht wisst, wo es sonst besser sein soll?

Ich stelle mir mit großer Sorge mittlerweile immer wieder diese Frage, seitdem ich mich als trans geoutet habe. Denn die politischen Entwicklungen international und auch hier zeichnen momentan kein gutes Bild ab.

Dieses Jahr ist Superwahljahr, sowohl in Österreich, als auch international.

Und mit dem zunehmenden Wahlkampf steigt auch die Anzahl an ausländerfeindlichen, queer- & transfeindlichen Aussagen und Narrativen.

Und das nicht nur von rechtsaußen, wie der FPÖ seit jeher. Nein, auch aus der sogenannten bürgerlichen Mitte, wie z.B. in Nehammers jüngst vorgestellten Österreichplan, in dem transfeindliche Aussagen drinstehen wie z.B. dass in Anführungsstrichen „biologische Männer Schutzräume von Frauen vereinnahmen würden.” – was kompletter Bullshit ist.

Das Queere Chaos Kollektiv hat anlässlich dieses Österreichplans, in dem unter anderem ein Verbot von Hormonbehandlungen für trans Jugendliche gefordert wird, einen Brief an Österreich verfasst, in dem wir auf die einzelnen Punkte eingehen und diese widerlegen. Dieser wird in den nächsten Tagen veröffentlicht. Wir laden euch dazu ein, diesen dann zu lesen und zu teilen.

Und der Anstieg queerfeindlicher Aussagen führt unweigerlich dazu, dass es zu mehr queerfeindlichen, gewaltsamen, teilweise tödlichen Übergriffen kommt.

So wurde z.B. in Großbritannien eine trans Frau von einer Person, welche zuvor transfeindliche Aussagen tätigte,  mit einem Messer attackiert und mit mehreren Stichverletzungen ins Krankenhaus gebracht. Fast genau ein Jahr zuvor wurde in Großbritannien ein trans Mädchen von 2 Jugendlichen mit mehreren Messerstichen ermordet.

In den USA, im Bundestaat Oklahoma, starb jüngst die nicht binäre trans Person Nex Benedict durch Suizid. Einen Tag zuvor wurde Nex zusammen mit einer weiteren trans Person von 3 Mädchen auf der Mädchen-Schultoilette bewusstlos geschlagen. Die Schulleitung ließ keinen Krankenwagen holen. Nex wurde seit mindestens einem Jahr wegen derer Geschlechtsidentität in der Schule gemobbt.

Begonnen hatte dieses Mobbing laut Nex‘ Familie kurz nachdem in Oklahoma ein Gesetz in Kraft getreten war, das trans Jugendlichen verbietet, jene Schultoilette zu nutzen, die ihrer Geschlechtsidentität entspricht..

In Thessaloniki wurden jüngst zwei 21-Jährige trans Personen von einem Mob aus 200-300 Personen verbal angegriffen und verfolgt.

Das sind nur ein paar Auszüge der Übergriffe aus DIESEM JAHR. Mir macht das sehr große Sorgen und ich stelle ich mir die Frage, ob es in den nächsten Jahren noch schlimmer werden wird.

Deshalb bitte ich euch: Achtet im Wahlkampf darauf, wie über Minderheiten geredet wird und solidarisiert euch mit diesen. Seid laut und schweigt nicht.

Alerta, Alerta? Queerfeminista!


Hier kommt ihr zur Freirad Sondersendung von der Kundgebung mit diesem und weiteren Redebeiträgen

Unser Brief an Österreich

Einleitung

Am 26.01.2024 hat Karl Nehammer, amtierender österreichischer Bundeskanzler, mit seinem sogenannten “Österreichplan” das Wahlprogramm, das er sich für die ÖVP wünscht, vorgestellt. Darin befinden sich zahlreiche alarmierende Punkte, unter anderem queere Menschen, Menschen in Armut, People of Color und geflüchtete Menschen betreffend.

Uns sind besonders auf den Seiten 36 und 57 queer- und transfeindliche Behauptungen ins Auge gestochen, die wir so nicht unkommentiert stehen lassen können. In diesem Brief bereiten wir die schädlichen Aussagen jener Seiten kritisch auf und schaffen Kontext für einen gesellschaftlichen Zusammenhalt frei von derlei Vorurteilen.

Gesellschaftliche Veränderungen, so natürlich sie sein mögen, können Unsicherheiten auslösen. Das ist vollkommen verständlich. Deswegen soll unser Brief eine möglichst übersichtliche Zusammenfassung des Diskurses für euch bieten, mit reichlich Quellen und Links zum Nachlesen, damit ihr euch bei Bedarf weiter informieren könnt. Diese findet ihr zum Schluss dieses Statements. Die Quellen sind jeweils zur Zuordnung mit einem eigenem Code gekennzeichnet. (Beispiel: [Q1] ) Ihr findet diese Codes im Statement wieder an den Stellen, wo sich auf diese jeweiligen Quellen bezogen, bzw. daraus zitiert wird.

Queerer Spieleabend

Wir treffen uns am Montag, den 18.03. für einen Queeren Spiele- und Bastelabend im Stadtteiltreff Bienerstraße!✨

Es gibt…

  • Brett- und Kartenspiele
  • Basteln und Kreativwerkstatt
  • Kaffee, Tee und Säfte
  • Muffins und Kuchen (auch vegan)

Ganz egal, ob ihr für die Spiele, das Basteln oder nur für den Kuchen da seid, wir freuen uns, mit euch einen lustigen Abend zu verbringen! 🥳
Wann? Sonntag, 18.03. ab 17 Uhr
Wo? Stadtteiltreff Bienerstraße Bienerstraße 10
6020 Innsbruck

Wir freuen uns auf euch!Ganz liebe Grüße💜
Euer Queeres Chaos Kollektiv



Trans Akzeptanz in Innsbruck sichtbar machen!

Wir haben einen Antrag an den Gemeinderat Innsbruck gestellt, einen Zebrastreifen in den Farben der transgender Flagge zu bemalen und das Rathaus zum Trans Day of Visibility, zur Trans Awareness Week und zum Trans Day of Remembrance zu beflaggen. Diesen möchten wir auch hier zugänglich machen, damit sich alle dem anschließen können, die das ähnlich sehen. Gemeinderätin Elisabeth Mayr hat bereits einen entsprechenden Antrag eingebracht, was wir sehr begrüßen. Im Folgenden könnt ihr unseren Brief lesen.

An den Innsbrucker Gemeinderat 

Wir, der Verein zur Förderung queeren Lebens ersuchen den Innsbrucker Gemeinderat ein öffentliches Zeichen für die Akzeptanz von transgender, inter* und nicht-binären Personen (kurz: ti*n Personen) zu setzen und einen Zebrastreifen in den Farben der trans Flagge zu bemalen sowie zum Trans Day of Visibility am 31.03. und in der Trans Awareness Week vom 13.-19.11. und dem anschließendem Trans Day of Remembrance am 20.11. das Rathaus bei der Annasäule mit den Flaggen der transgender, inter* und nicht-binären Communities zu beflaggen.  

Wir sehen momentan weltweit regressive Bewegungen, die die errungenen Menschenrechte von ti*n Personen einzuschränken versuchen, sowohl durch Diskriminierungen und Ausschlüsse im Arbeitsleben und Sozialsystem als auch durch die Verwehrung medizinischer Behandlung von trans Personen und den gleichzeitigen Zwang zu Eingriffen von inter* Personen. Nicht nur die USA und Großbritannien werden von diesen Bewegungen vereinnahmt; das menschenrechtsfeindliche Gedankengut erreicht auch viele andere Länder dieser Welt, darunter Österreich.  

Der Schutz der Privatsphäre und körperlichen Unversehrtheit sind zwei der Menschenrechte, die ti*n Personen besonders betreffen, und die um jeden Preis durch Diskriminierungsschutz, Zugang zu medizinischer Versorgung und Verbot von nicht-konsensuellen Eingriffen umgesetzt werden müssen.  

Gleichzeitig ist es wichtig, eine klare Position nach außen zu vertreten, dass die Stadt Innsbruck für Menschenrechte und Vielfalt einsteht und die Werte der Diversität und Gleichberechtigung vertritt. 

Das zeigt die Stadt Innsbruck unter anderem durch die Anpassung der Formulare in Bezug auf die seit 2019 möglichen Geschlechtseinträge, die wir sehr begrüßen und die den Zugang und die Teilhabe von ti*n Personen maßgeblich verbessert.  

Außerdem schätzen wir die Regenbogen-Zebrastreifen bei der Maria-Theresien-Straße und die jährliche Beflaggung im Pride-Monat Juli mit deren positiver Außenwirkung sehr.  

Die Sichtbarkeit der queeren Community allgemein ist uns selbstverständlich ebenfalls ein Anliegen, weswegen wir uns natürlich auch für die Fortsetzung dieser Praxis und die Instandhaltung der bisherigen Regenbogen-Zebrastreifen aussprechen. Da jedoch besonders ti*n Rechte und Menschen weltweit in Gefahr sind, sehen wir es als notwendig und sinnvoll, die Sichtbarkeit von ti*n Personen zusätzlich hervorzuheben.  

Wir hoffen, dass der Innsbrucker Gemeinderat unserer Forderung nach kommt und laden alle weiteren Tiroler Organisationen mit queerem und ti*n Fokus dazu ein, sich diesem Antrag anzuschließen, weswegen er auch öffentlich auf unserer Website und unserer Instagram-Seite zugänglich gemacht wird.  

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